International Medical Consult
Dr. med. Gunther von Laer
Tropenmedizinische Beratung und Schulung bei Auslandseinsätzen

 

 

 

 

              International Medical Consult

                         für Unternehmer

 

Medizinische Risikovorsorge Ausland

 

  • Das medizinische Risiko im Auslandsgeschäft ist kalkulierbar, beherrschbar und - z.T. - versicherbar

 

  • Das Versagen der enzelnen Mitarbeiter im Ausland ist medizinisch meist vorhersehbar

 

  • Eine gute medizinische Vorbereitung ist hochprofitabel

 

 

 

Geschäfte in der Fremde

 

Wer mit seinem Betrieb geschäftlich ins Ausland geht, hat mehr Probleme als zu Hause. Die neuen Chancen draußen bergen fremde und unsichtbare Probleme auch für seriöse Unternehmer und Firmen, wie bekannt. Ein Teil der Geschäftsrisiken im Ausland ist medizinischer und seelischer Natur.

 

     

 

 

 Hygiene in den Tropen:

                             Pool in Delhi

   

Kein tropischer Pool ist sicher frei von Krankheitserregern - Chlor wirkt nicht gegen alles. Häufige Durchfälle zermürben die Mitarbeiter und können auch gefährlich werden. Für den Betrieb sind sie vermeidbare Fehlzeiten.      

 

 

 

Zentral bedeutsam sind

 

  • das Kapital Gesundheit“ bei Ausreise,

  • die Medizinische Versorgung vor Ort

 

Beide schlagen unmittelbar auf den Geschäftserfolg durch. Schwierige Rahmenbedingungen wie fremde Sprache(n), unbekannte Gesetze und gänzlich andere gesellschaftliche Werte bestimmen ja

  • die Vorbereitung  des Auslandsprojektes, und dann
  • vor Ort den geschäftlichen Alltag.

 

Gesundheit dagegen spielt im human resources management für viele Unternehmen im Ausland bislang keine Rolle, obwohl sie eine planbare Größe ist: das medizinische Risiko für den Betrieb wird häufig übersehen - vom Management wie vom Mitarbeiter.

 

 

 

 

 

Medizinische Versorgung:

          Geburtshilfe in New Delhi

 

Beispiel Kinderwunsch junger Familien:

sie müssen fundiert wissen, worauf

sie sich einlassen. Der Arbeitseinsatz in den Tropen wird häufig durch die  begleitenden Partner abgebrochen.

 

 

Geschäftliches Risiko

 

Häufig hängt gerade bei mittleren und kleineren Firmen der gesamte Auftrag, das ganze Geschäft, der Erfolg im Ausland an der fristgerechten Leistung des gesunden Mitarbeiters vor Ort. Diese Mitarbeiter im Auslandseinsatz sind wegen ihrer speziellen beruflichen Qualifikation im Betrieb nicht einfach ersetzbar. Eine im Grunde harmlose Erkrankung wie eine Infektion oder aber eine Verletzung durch  Verkehrsunfall oder Alkoholsucht kann über die Zukunft des Unternehmens entscheiden: vertragliche Fristen werden nicht eingehalten, die Qualität rutscht ab, das ganze Team im Ausland gerät durcheinander.

 

 

 

 


Fertigungshalle in Indien


Große deutsche Konzerne haben auch

im Ausland eigene betriebsärztliche

Dienste z.T. mit deutschen Ärzten.

Über diese Standorte kann man dort

spezifische Erfahrungen abfragen.

 

 

Was tun?

 

Medizinische Risiken im Auslandseinsatz sind fast immer gut vorhersehbar – und meist simpel zu umgehen.

Man muss nur wissen wie!

 

Informationsbasis für das Unternehmen

  • Bücher,  Broschüren  und
  • kommerzielle Informationsbörsen im Internet -

     Viele schreiben da voneinander ab, vieles ist Unsinn. Nur

     wenige sind gleichzeitig seriös, originell und tagesaktuell

  • die Erfahrungen befreundeter Unternehmer bzw. Projektleiter

 

Scheinlösung:

Man kann sich -auch als Unternehmen- "freikaufen" von der Verantwortung: über sog. Informationsdienste mit 24 Std.- Telefon-Service und scheinbar internationalem Flair, aber ohne geprüfte Qualität. Häufig sind die Preise und einzelne Teile des Angebotes völlig inakzeptabel.

 

 

Fachkundige Berater

 

für das eigentliche Geschäft:   befreundete Unternehmen mit

                                              ähnlichen Auslandprojekten

 

für die medizinischen Risiken: internationale Betriebsärzte

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Sprachprobleme:
            Ärzteschilder in Teheran

Kein Englisch! Ausschließlich Farsi!
- die Orientierung als Patient erfordert lokale Sprachkenntniss. Das ist im Notfall ein Handicap! Ähnliche Probleme:  Zentralasien,  Russland und China,
Teile  Südamerikas

 


 

 

Vorbereitung - individuell


Die medizinische Vorbereitung jedes einzelnen Mitarbeiters und seiner Familie besteht in z.B.

 

  • Impfungen, ärztl. Untersuchung nach der Vorgabe der Berufsgenossenschaften (BG: "Tropentauglichkeit" / G 35) und der STIKO (Ständige Impfkommission); 

 

  • der ärztliche Rat für den Umgang mit einer chronischen Krankheit im Ausland, die man ja mitnimmt wie z.B. Diabetes; Rheuma;  hier bindet der Mitarbeiter am besten auch seinen  Hausarzt mit ein;

 

  • dem Lernen einer praktisch wirksamen persönlichen Nothilfe für das Ausland incl. der Kenntnis der möglichen Rettungsketten. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Nothilfe in Megastädten:

             Zweite und Dritte Welt

 

Notarztwagen stehen dort nur im Stau. Arzt und Rettungssanitäter fahren deshalb mit Ambulanz-Motorrädern zum Schwerkranken, versorgen ihn und warten dort beim Patienten.

Gerettet wird i.d.R. nur, wer Mitglied im

entsprechenden Krankenhausverein ist.

 

 

Um derartige Vorinformationen

  • zu finden,
  • richtig und individuell einzuordnen, und
  • schließlich auch zu nutzen

braucht es die persönliche Beratung durch einen der wenigen international erfahrenen (!) Betriebsärzte.

 

 

Beispiel: Welcher Laie weiß denn schon vor seinem Tropeneinsatz, dass für ihn die Cholera ganz einfach zu vermeiden ist, auch mitten im Choleragebiet? Sie geht ihn und seine Mitarbeiter tatsächlich nichts an, wenn er sich nur im Alltag richtig verhält!

 


Vorbereitung  - des Betriebes 

 

  • die unternehmerischen Pflichten:  wie im Inland, s. die verbindliche Deutsche Unfallverhütungsvorschrift / UVV.

 

  • bedenken und bearbeiten muss ein Unternehmer  bzw. die Betriebsleitung auch die lokalen medizinischen Bedingungen in der Fremde, z. B.: örtliche medizinische Infrastruktur,  Erste Hilfe, lokales Personal, gewerkschaftliche Bindungen, Rechtsstaatlichkeit sowie die innerbetrieblichen Grundsätze bzw. guidelines und die transkulturellen Spannungen.

 

  • absichern: dem Team  drohen draußen schmerzhafte Ausfälle durch Krankheit.  Und dem Unternehmer drohen rasch Kosten von mehreren Hunderttausend Euro, wenn er sich nicht adäquat abgesichert hat.  Schon eine (!) medizinische Heimschaffung allein kann -je nach Fall- bis zu 100 000 Euro kosten, und die Neubesetzung der Position im Ausland kostet noch einmal mehr als das. Das hat dann Folgen für das Auslandsgeschäft: nicht selten brechen Firmen den Auslandseinsatz ab, weil sie und ihre Mitarbeiter draussen die lokalen Bedingungen und das Risiko so nicht gewusst, so nicht gewollt, so nicht vorhergesehen haben - sie wollen das nicht weiter riskieren; oder weil die Familien in der z.B. indischen oder chinesischen Provinz mit schlechtem Wasser und Stromausfällen  noch nicht einmal den Alltag im Ausland ertragen können. 

 

 

Wer berät betriebsärztlich?

 

  • Ganz falsch sind Fachfremde / Nicht-Mediziner - wie z.B. Krankenhaus-manager, Health Management Provider, andere. Diese bekommen weltweit keinen Zugang zu den wirklich wichtigen Daten und inhaltlichen (Hintergrunds-) Informationen. Sie bieten wertloses oder unsicheres Sekundärwissen in hübschen handouts und sollten in der Medizin keine Rolle spielen.

 

  • Richtig sind erfahrene Fachärzte in Tropen- und Betriebsmedizin, für die ein Verstehen verschiedener kultureller Einflüsse sowie ein breites internationales, medizinisches Knowhow selbstverständlich ist. Sie sind in Deutschland selten. Nur wer vor Ort betriebsärztliche Erfahrung gesammelt hat, spielt da in der ersten Liga. Ein international erfahrener Betriebsarzt kann für das Unternehmen die Vorbereitung und medizinische Hilfe vor Ort im Ausland so gestalten, dass dort kaum etwas schief geht, auch für Indien und ähnliche Länder.

 

 

Fazit 


I   Gute medizinische Vorbereitung ist profitabel.

 

II  Risiko-Minimierung

 

     durch Vorsorge -

 

  • die betriebsärztliche Beratung und Unterstützung des international aktiven Unternehmens, und
  • die individuelle Untersuchung, Beratung und Impfung der Mitarbeiter und ihrer Familien.

 


III Medizinisches Scheitern im Auslandseinsatz kann man nicht

     100%ig ausschließen, aber

 

  • sehr unwahrscheinlich machen und
  • Kosten absehbar minimieren. 

 

Sinnvoll versicherbar im Sinne der Kostenübernahme sind 

 

  • die individuelle Medizin                                                     -"weltweite Krankenversicherung 12 Monate / Jahr"- und
  • die Notrettung nach Hause.

 

 

Für alle Unternehmen sollte eine spezifische medizinische   Vorbereitung und Betreuung fester Bestandteil aller  Auslandsprojekte sein.

 

 

                                                              Dr. med. Gunther von Laer

 

 

 



 


Deutschsprachige Version
Deutsch
English 	version
English